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Wolfgang-Andreas Schultz

Was die Steine erzählen …

Ein Trio für Kamancheh, Klavier und Perkussion

Besetzung:

Kamancheh (Umfang g – a’‘) Perkussion: eine Trommel mit einem helleren Klang (obere Linie) und einem tiefen, vollen Klang (untere Linie), mit Händen gespielt; eine Steinmarimba im Umfang von c bis a’‘ Klavier

Dauer: etwa 5 Minuten, Entstanden: Sommer 2024

Idee des Stückes ist die Imagination einer Landschaft mit den Trümmern einer antiken Stadt. Sie liegt in Persien, denn die Kamancheh überzieht das Bild mit einer orientalischen Atmosphäre. Klavier und Trommel beschwören die Bilder der Trümmerlandschaft, wie in einem Erinnerungs- Ritual. Die Kamancheh hält mit ihrer scheinbar unbeteiligten orientalischen Melodie zunächst Distanz, lässt sich aber dann doch in die Trauer hineinziehen. In drei kurzen Episoden gibt die Steinmarimba den Trümmersteinen eine Stimme und erzählt von den Tänzen der alten Zeit, von der Sehnsucht nach einer guten Zukunft und von der Angst vor der Zerstörung.